Golf-Verband
Niedersachsen-Bremen e.V.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Auslandsergebnisse

Auslandsergebnisse

Grundsätzlich gelten die DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen, daher müssen Auslandsergebnisse grundsätzlich anerkannt werden, auch bei Vorgabenklasse-1-Spieler und dies ohne Inkenntnissetzung des Landesverbandes. Zwar hat der Spieler die Pflicht, alle Auslandsergebnisse (Scorekarten im Original oder auch Kopie mit den entsprechenden Werten: CR / Slope / Par / CBA / Vorgabenverteilung) zu melden, doch die Wirklichkeit sieht meist anders aus, oft werden nur Scorekarten mit Unterspielungen eingereicht.

Besserlegen

Besserlegen

In der Zeit vom 1. November bis 30. April eines Jahres sind vorgabenwirksame Bedingungen auch dann gegeben, wenn wegen erschwerter Spielbedingungen „Besserlegen“ durch Platzregel zeitlich unbegrenzt gestattet ist. Vom 1. Mai bis einschließlich 31. Oktober eines Jahres darf eine Platzregel nur mit Zustimmung des zuständigen LGV erlassen werden.

Caddies wann erlaubt?

Caddies wann erlaubt?

In Regel 6-4 in der Anmerkung (näher Seite 209) steht, dass die Wettspielbedingungen den Einsatz von Caddies untersagen oder beschränken (z. B. keine Geschwister, Eltern, Berufsgolfer) können. Der DGV und der GVNB haben davon unterschiedlichen Gebrauch folgend gemacht:

DGV:

Mannschaft: Der Mannschaftkapitän darf, unabhängig ob er Amateur oder Professional ist, als Caddie eingesetzt werden. Alle anderen Caddies müssen Amateure sein! Bei Jugend-Mannschaftswettspielen dürfen nur Mannschafts-mitglieder und der Mannschaftskapitän als Caddies eingesetzt werden.Einzel: Nur Amateure dürfen als Caddie eingesetzt werden. Bei Jugendwettspielen sind Caddies nicht erlaubt.

GVNB:

Bei Jugendwettspielen sind Caddies nicht erlaubt, wobei zwei Ausnahmen gelten:

Mannschaft: Bei Jugend-Mannschaftswettspielen dürfen Mannschaftsmitglieder und/oder der Mannschaftskapitän als Caddie eingesetzt werden.

Einzel: Wenn Jugend-Einzelwettspiele der AK 18 gleichzeitig mit der AK offen ausgetragen werden, sind Caddies erlaubt.

Info:
Der GVNB unterscheidet nicht zwischen Professional und Amateur, daher dürften bei GVNB-Wettspielen – mit den Einschränkungen bei Jugendwettspielen - auch Professionals als Caddies eingesetzt werden.

Captain - Mannschaftskapitän. Wer?

Captain - Mannschaftskapitän. Wer?

Jedes GVNB-Verbandsmitglied benennt mit der namentlichen Mannschaftsmeldung für seine Mannschaft einen Kapitän. Der Kapitän ist erster Ansprechpartner der Spielleitung, er ist in allen Belangen der Verantwortliche vor Ort. Er handelt mit allen Rechten und Pflichten im Sinne seines Clubs/Teams.

Info: Der Kapitän darf im GVNB sowie im DGV auch ein Professional sein und sogar die Caddie-Funktion ausführen.    

Clubmeisterschaften - Teilnahmeberechtigung

Clubmeisterschaften - Teilnahmeberechtigung

Regelmäßig taucht im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Clubmeisterschaften die Frage auf, ob die Teilnahme davon abhängig gemacht werden darf, dass ein Spieler, der in mehreren Golfclubs Mitglied ist, den betreffenden Golfclub zu seinem „Heimatclub“ erklärt hat.

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Entfernungsmesser erlaubt?

Entfernungsmesser erlaubt?

Bis auf weiteres ist die Verwendung von Entfernungsmessern in den Verbandswettspielen des Deutschen Golf Verbandes (DGV) sowie Golf-Verband Niedersachsen-Bremen (GVNB) zugelassen.

Damit dürfen sich Spielerinnen und Spieler während der festgesetzten Runden bei offiziellen DGV- und GVNB-Mannschafts- und Einzelmeisterschaften über Entfernungen mit Hilfe eines Gerätes informieren. Allerdings dürfen nur Instrumente verwendet werden, die ausschließlich Distanzen messen und keine weiteren spielbeeinflussenden Funktionen bieten.

Merkblatt: Hinweise zur Nutzung von Entfernungsmessgeräten

Der DGV und der GVNB nutzt damit für seine Verbandswettspiele eine Ausnahmebestimmung vom generellen Verbot künstlicher Hilfsmittel in der Regel 14-3. Demnach kann durch eine Platzregel die Nutzung von Geräten gestattet werden, die ausschließlich die Entfernung messen oder abschätzen. Instrumente, die zusätzliche Umstände berechnen können, wie beispielsweise Steigungen, Windgeschwindigkeiten, Temperatur oder ähnliches, sind in Wettspielen generell nicht zulässig. Ein Verstoß zieht eine Disqualifikation nach sich, ohne dass es darauf ankommt, ob der Spieler von der zusätzlichen Funktion auch tatsächlich Gebrauch gemacht hat.

Die vom DGV und GVNB getroffene Entscheidung gilt nur für seine eigenen Wettspiele und damit im leistungssportlichen Bereich der nationalen Meisterschaften (DGV) und Landesmeisterschaften (GVNB). Unberührt davon bleiben die im Ermessen jeder Golfanlage liegenden, eigenständigen Entscheidungen für den dortigen Spielbetrieb. Denn gerade auf den Golfanlagen stehen überwiegend breitensportliche Aspekte im Vordergrund, die eine andere Entscheidungsgrundlage ergeben können.

Förderungen

Förderungen

GVNB: Der GVNB führt seit 2004 eine eigene leistungsorientierte Förderung für die Jugendarbeit durch. Basierend auf den Ergebnissen (Einzel + Mannschaften) der laufenden Saison wird ein Gesamtzuschuss von 15.250,- € an die 20 erstplatzierten GVNB- Mitglieder, der sich ergebenden Rangliste, ausgeschüttet. Die Förderung muss nicht beantragt werden, für jeden Club werden die erlangten Ranglistenpunkte automatisch vom GVNB gepflegt.

DGV: Der DGV führt im Gegensatz zum GVNB seine Basisförderung mit festgelegten verpflichtenden Kriterien durch. Sofern die verpflichtenden Kriterien von einem Club nicht erfüllt werden können, besteht keine Möglichkeit Fördergelder zu erhalten. Des Weiteren muss die Basisförderung beim DGV beantragt (Antragsfrist: 01.04 bis 30.06) und entsprechende Nachweise eingereicht werden. Mehr über die Förderung und wer und wie die Fördermittel beantragt werden, erfahren Sie über die unten geschalteten Links.

Golfspielen, was kostet es?

Golfspielen, was kostet es?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Da der Betrieb einer Golfanlage pro Jahr durchschnittlich mehr als 900.000 Euro kostet und kaum mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, ist Golfspielen nicht zum Nulltarif möglich. Eine Tageskarte für einen 6-Loch-Kurzplatz gibt es aber schon ab 10 Euro. Die Kosten für eine Mitgliedschaft im Golfclub sind von Club zu Club sehr verschieden, weshalb es schwer möglich ist, konkrete Zahlen zu nennen. Viele Clubs bieten heute attraktive Mitgliedschaftsmodelle für Einsteiger und Viel- und Wenigspieler an. Als Gastspieler auf einem fremden Club oder als VcG-Mitglied bezahlen Sie in Deutschland eine durchschnittliche Nutzungsgebühr („Greenfee“) von etwa 40 bis 70 Euro für eine Golfrunde über 18 Löcher. Doch auch hier gibt es natürlich Unterschiede, abhängig vom jeweiligen Club, der Uhrzeit oder dem Wochentag. Eine halbe Golfrunde über neun Löcher ist entsprechend günstiger.

Heimatclubwechsel

Heimatclubwechsel

Bei einem Heimatclubwechsel sind wichtige Punkte des DGV-Vorgabensystem (Ziffer 1.20, 3.5.1 bis 3.5.3 und 4.2.3) sowie des DGV-Ligastatuts (Ziffer 6.1 und 6.3) zu beachten. Zwar ist ein Heimatclubwechsel von Spielern/-innen der Vorgabenklasse 1 (bis DGV-Stvg. -4,4) dem Landesverband nicht mehr anzuzeigen, doch um Missverständnisse zwischen den betreffenden Clubs im Vorfeld zu vermeiden und ggf. nicht die Spielberechtigung für die „neue“ Mannschaft zu verlieren, dienen nachfolgende

Hinweise

Jährliche Anpassung der DGV-Stammvorgabe

Jährliche Anpassung der DGV-Stammvorgabe

Der Vorgabenausschuss jedes DGV-Mitglieds muss nach Abschluss der Spielsaison zum Jahresende die DGV-Stammvorgaben der Mitglieder/Spielberechtigten des Heimatclubs daraufhin überprüfen, ob sie das tatsächliche Spielpotenzial des betreffenden Spielers (Spieler der Vorgabenklassen 1-5)  wiedergeben. Die jährliche Überprüfung der Vorgaben wird mit der Clubverwaltungssoftware durch den Heimatclub automatisch durchgeführt. Anlässlich der jährlichen Überprüfung prüft jeder Vorgabenausschuss die Stammvorgaben aller Spieler mit den DGV-Stammvorgaben +0,9 bis 36,0 und passt diese ggf. an (heraufsetzen oder herabsetzen), die in der vergangenen Saison mindestens vier vorgabenwirksame Ergebnisse erspielt haben. Anpassungen von DGV-Stammvorgaben +0,9 bis -4,4 oder Anpassungen von Vorgaben der DGV-Vorgabenklasse 2, die zu einer Vorgabe in der DGV-Vorgabenklasse 1 führen, müssen vom zuständigen Landesgolfverband genehmigt werden. Über die Veränderung von Stammvorgaben +1,0 oder besser entscheidet der DGV.

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Nutzung von Golfcarts

Nutzung von Golfcarts

Die Golfregeln verbieten nicht den Einsatz von Golfcarts, eine Regelung über die Ausschreibung/Wettspielbedingungen ist daher oft sinnvoll. Denn die Nutzung steht meist in Abhängigkeit mit den zur Verfügung stehenden Golfcarts und Wertigkeit (z. B. DIDAGO, Clubmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft) der Wettspiele.

Eigentlich sollen für alle Teilnehmer gleiche Voraussetzungen herrschen, denn alle Spieler eines Wettspiels stehen in direkter Konkurrenz zu einander und sollten die gleichen Bedingungen vorfinden. Wenn ein Golfclub die Menge an Golfcarts - für alle Teilnehmer (gleiche Bedingungen!) - nicht stellen kann, sollte eine Regelung gefunden werden. Entweder für keinen oder für alle Teilnehmer, oder nur mit ärztliches Attest oder Behindertenausweis. Eine Mitteilung in der Ausschreibung ist ein Muss, so dass alle Teilnehmer vor dem Wettspiel über die Golfcart-Regelung informiert sind und bzgl. der für sie ggf. „ungleichen“ Bedingungen über eine Teilnahme entscheiden können.

Verbandswettspiele:
Wegen der Wertigkeit von Verbandswettspielen und Gleichbehandlung der Spieler/-innen haben die Verbände eine Regelung in ihren Wettspiel-bedingungen (GVNB = Punkt 9 Fahren/Mitfahren in Golfwagen) aufgenommen. Ausnahmen wie z. B. Atteste des Arztes oder Behindertenausweis werden darin nicht gemacht, da die Golfcart-Kapazitäten von Austragungsclub zu Austragungsclub variieren und Abgrenzungs-probleme (für wen, wann, wo und wie erlaubt) bestehen.

Angepasste Golfregeln:
Auch aus diesem Grund gibt es speziell angepasste Golfregeln für Golfer/-innen mit Behinderung und eigens Deutsche Meisterschaften für Golfer/-innen mit Behinderung, bei denen der DGV Golfcarts zulässt.

Vorgabenwirksamkeit
Es gibt grundsätzlich eine Unterscheidung zwischen Turnierwertung (Preise = alle Teilnehmer) und DGV-Stammvorgabenberechnung (Vorgabe = individuell). Die Benutzung eines Golfcarts berührt nicht die Vorgabenwirksamkeit. Selbst wenn die Wettspielbedingungen die Benutzung von Golfcarts untersagen und der Spieler deshalb disqualifiziert (DQ für die Preiswertung) wird, wird sein Ergebnis vorgabenwirksam gewertet.

Professionals / Amateure:
Auch in der Frage der Nutzung von Golfcarts besteht ein Unterschied zwischen Amateur und Profi. Ein amerikanischer Profispieler hatte die Nutzung eines Golfcarts eingeklagt und Recht bekommen, da es einem Berufsverbot gleichgekommen wäre. Da Amateure aber nicht berufsmäßig Golf spielen, ist eine Regulierung über die Ausschreibung/Wettspielbedingungen erlaubt und aus den oben genannten Gründen auch sinnvoll.

Versicherungen

Versicherungen

Bei Fragen zu Versicherungen bzw. bei Versicherungsschäden wenden Sie sich bitte direkt an unseren beratenden Versicherungsmakler Herrn Bley.

Werbung mit Namen auf Golftasche/Kleidung

Werbung mit Namen auf Golftasche/Kleidung

Name von Spielern auf Golftasche / Kleidung / Mannschaftslogo / Logo-Sponsor

Gemäß der Offiziellen Golfregeln mit Amateurstatut 2012-2015 sind unter Punkt 6 des Amateurstatuts Ausführungen zu Golfamateuren mit Ansehen und Erfahrung im Golfsport berücksichtigt.

DGV-Info

Zuständigkeit:
Für konkrete Fragen zum Amateurstatut ist ausschließlich der Deutsche Golf Verband e.V., der Ausschuss für Golfregeln und Amateurstatut, zuständig!

Der Golf-Verband Niedersachsen-Bremen e.V. ist nicht legitimiert, Aussagen und/oder Bewertungen zu den Ausführungen des Amateurstatuts zu machen.

Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Kontakt:
Deutscher Golf Verband e.V.'
Herr Dietrich von Garn, Tel. 0611 99020-124
vongarn (at) dgv.golf.de


Wettspiele für Mannschaften (Meldung)

Wettspiele für Mannschaften (Meldung)

Meldungen für Mannschaftswettspiele (außer GVNB-Minicup und DMM-Jugend) müssen immer im Vorjahr (vor dem 01. Oktober) für das Folgejahr erfolgen. Nichtaufsteiger aus den jeweils niedrigsten Ligen/Gruppen sowie Absteiger in die niedrigsten Liegen/Gruppen müssen ebenfalls für das Folgejahr erneut melden!

Unter Wettspiele, im Menu "Meldeformulare" sind Onlinemeldeformulare hinterlegt. Zum einen namentliche Meldungen für die Saison 2014 sowie bereits Teilnahmemeldungen für die Saison 2015.

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